Mädchen können gut malen, Jungs können gut rechnen.

Mädchen spielen mit Barbie und Jungs spielen Fußball. “

Stimmt doch gar nicht! Diesen Klischees und Vorurteilen sind die Mädchen und jungen Frauen am Samstag, den 9. November im Kilianeum mal auf den Grund gegangen. In altersgerechten Kleingruppen haben sie bei KIM Spielen entdeckt, wie die Marktwirtschaft oft solche Klischees bedient und die gleichen Produkte verschieden bedruckt, einmal in rosa mit still lächelnden Mädchen und einmal in blau mit mutigen Abenteurer Jungs. So ein Quatsch! Mädchen können alles, was sie sich vornehmen und woran sie Spaß haben. Viele mögen blau und grün, streben vermeintliche Männerberufe an und spielen gerne Fußball (so auch in der Pause 🙂 Frauen und Männer sollten die gleichen Bildungs- und Berufschancen haben und alle im Haushalt mithelfen. Da waren sich die Mädels einig.

Die PSGlerinnen haben sich dann eine Frau ausgesucht, die sie besonders beeindruckend finden und je ein Plakat dazu gestaltet. Zum Beispiel zu Yoko Ono oder Alicia Alonso. Beim Spiel P, S oder G (wie 1,2 oder 3), sind sie der Geschichte der Gleichberechtigung auf die Spur gekommen. Natürlich wurde es auch kreativ und die Teilnehmerinnen gestalteten eifrig Buttons und Beutel mit coolen Sprüchen wie „Unterschätz mich ruhig, das wird lustig“ oder sie bestickten ein Tuch „Strong ist the new beautiful“. Ein rundum toller Tag zu unserem Jahresthema „WIRklich gleICH?! Pfadfinderinnen für Geschlechtergerechtigkeit“.

Julia Stöhr, Diözesankuratin